Fehlzug 1:
Viele Unternehmen reagieren auf steigende Arbeitslast und längere Durchlaufzeiten mit zusätzlichem Personal. Das kann kurzfristig entlasten. Wenn die Prozesse dahinter jedoch unverändert bleiben, verteilen sich die gleichen Fehler, Rückfragen und Wartezeiten einfach auf mehr Personen.
Das Ergebnis:
höhere Personalkosten
mehr Abstimmungsaufwand
bereits bestehende Prozessprobleme werden oft noch schlimmer
Mitarbeitende, die zunehmend frustriert sind
Fehlzug 2:
Ein neues ERP-System, CRM oder Planungstool wirkt oft wie die offensichtliche Antwort.
Aber auch die beste Software löst keine schlechten Prozesse. Wird sie in komplizierte Abläufe eingebunden, entstehen weiterhin Fehler, nur eben digital.
Deshalb erleben viele Unternehmen nach teuren Softwareprojekten eine Enttäuschung:
die erhoffte Zeitersparnis bleibt aus
Mitarbeitende arbeiten weiterhin mit Umwegen
neue Systeme schaffen zusätzliche Komplexität
Auch vermeintlich clevere KI-Tools wirken oft wie ein «Brandbeschleuniger». Laufen fehlerhafte Prozesse über KI-Lösungen, entstehen dieselben Fehler, nur viel häufiger und in einem kürzeren Zeitraum.